Lebhafte Entwicklung

altIn den kommenden Jahren werden die Stadtteile Stieghorst und Sieker im Bielefelder Osten eine lebhafte Entwicklung erfahren. Von den ersten Ergebnissen sowie zukünftigen Veränderungen konnten sich die Bürger aus dem Stadtbezirk beim Rundgang der Stieghorster CDU mit Bezirksvorsteher Gerhard Henrichsmeier (CDU) ein Bild machen.

 

Die Freie Scholle hat bereits mit dem Neubau der Wohneinheiten an der Alleinsteinerstraße begonnen, indem nach und nach die alten Wohnblöcke abgerissen werden. Im Frühjahr können von den Bewohnern die ersten neuen Wohnungen bezogen werden. Auf der anderen Seite des Stieghorster Parks liegt die Gesamtschule Stieghorst, die in den kommenden Monaten mit finanziellen Mitteln aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung renoviert wird.

 

Entlang der Trasse der Stadtbahnline 3 wanderten die Interessierten zum „proWerk" an der Brokstraße. Nach ihrer Erweiterung bietet die Werkstatt 150 zusätzliche Arbeitsplätze im Handwerk für Menschen mit Behinderungen. „Eine vorbildliche Einrichtung", nennt Henrichsmeier das proWerk, „welches optimal angebunden ist und eine Vielzahl an Arbeitsplätzen für Behinderte schafft".

 

Das Jugendhaus Elpke ist seit Jahren eine Institution für eine Vielzahl von Jungen und Mädchen aus dem Stadtteil. Nach 23 Jahren erfährt das Jugendhaus Elpke in Kürze eine Veränderung, die die Mitarbeiter vom Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) und Jugendlichen sehnlichst herbeisehnen. In Zukunft wird das Jugendhaus Elpke in die renovierte „Alte Gärtnerei Schneider" an der Greifswalderstr. umziehen und als zentrale Anlaufstelle für die Jugendlichen dienen.alt

 

Unter der Führung von Gerhard Henrichsmeier machten sich die Bürger ebenfalls ein Bild vom neuen Feuerwehrgerätehaus in Sieker, welches aus den Mitteln des Konjunkturpaketes erbaut wurde, sowie der Osningschule, die für über 800.000 saniert wird und ein neues Dach erhält. Die Renovierung war auf Grund der „sehr schlechten Bausubstanz zwingend notwendig", erläutert Henrichsmeier.

 

Vorbei am Gelände der alten Ripon Kaserne und dem neuem Baugebiet ging es zum Abschluss zur in der Diskussion stehenden Catterick-Kaserne. Die Bürger waren sich einig, dass das Fell des Bären nicht verteilt werden sollte, bevor er geschossen ist. Schnellschüsse führen nicht immer zum gewünschten Ergebnis. Dennoch werden über das Areal in Zukunft offene Diskussionen mit allen Beteiligten geführt werden. Als Fazit zogen die Bürger, dass Stieghorst und Sieker mit viel Einsatz, Leidenschaft und Ideen in die Zukunft investieren um den Anschluss nicht zu verlieren.

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